, Jetzer Mathias

Schweizer Fische unter Druck

Die Lebensräume müssen verbessert werden.

In Europa werden im Vergleich zu 1970 rund 90% weniger Fische gefangen, wie eine Studie des WWF ergeben hat. Gründe dafür und was wir in der Schweiz dagegen tun können, nennt Andri Bryner vom Wasserforschungsinstitut der ETH Zürich (EAWAG) in einem vor wenigen Tagen auf Radio SRF 4 News Aktuell ausgestrahlten Interview (Länge rund 4.5 Minuten). Gründe sind Verbauungen, Gewässerbelastungen sowie Krankheiten im Zusammenhang mit dem Klimawandel. Hinzu kommen wie hier schon erwähnt die Bedrohung durch die wieder verbreitete Kormoranpopulation in der Schweiz sowie invasive Fischarten, welche den Lebensraum sowie die Nahrung der einheimischen Fische streitig machen (z.B. Sonnenbarsch, Zander, Regenbogenforelle usw.). Auf der Webseite von SRF findet man auch noch weitere interessante Informationen wie eine Fischfangstatistik von 2000 - 2018 sowie eine Verlinkung auf die Studie des WWF (in Englisch).