Neophytenbekämpfung am und um den Chessibach
Am Samstag den 27. Mai war nichts mit Ausschlafen für sieben Fischer vom Verein, denn es stand eine wirkliche Herausforderung auf dem Programm. Ausgerüstet mit Gartenhandschuhen, gutem Schuhwerk, Gartenscheren und Pickel ging es wie vor zwei bis drei Jahren in den gleichen Hang hinter dem Scheibenstand der Schiessanlage am Chessibach in Altendorf. Eine Gruppe, bestehend aus Pia, Lisbeth und Herbert suchte das Bachbett, eine andere den steil abfallenden Hang ab, der durch das teils mannshohe Gestrüpp gespickt mit Brombeerausläufer urwaldmässige Dimensionen annahm. Zum Glück letztgenannter Gruppe war der Arbeitseinsatz zwecks Beseitigung von Sommerfliedern bei damals regnerischen Bedingungen aber ausserordentlich gründlich vorgenommen worden. So mussten beim heurigen Einsatz nur noch ganz wenige Stauden des eigentlich wunderschönen Flieders entfernt werden. Dementsprechend war auch der Einsatzleiter der Gemeinde Altendorf sichtlich zufrieden und zeigt, dass man einerseits auf unseren Verein zählen kann und andererseits sich der Einsatz zur Neophytenbekämpfung lohnt und es sich damit nicht um Wasser in den Rhein tragen handeln muss. So machten sich die Helfer noch an zwei bis drei andere Stellen nützlich. Gut zwei Handvoll Flieder sowie einiges an invasivem Kraut konnte so dingfest gemacht und in Säcken abgeführt werden.
Einzig die logistische Versorgung der dezentralisierten Truppe stellte Stefan vor einige Herausforderungen, so war sein mitgeführter Papiersack mit Wurst, Brot und Getränken schnell durch allgegenwertige Dornen in Einzelteile zerlegt worden. An der Seite und mit Hilfe von Roli meisterte er das aber trotzdem mit Bravour. Stolz präsentierte unser Ehrenpräsident dann auch seine Kampfspuren am Arm. Über seine kurzärmlige Tenuewahl wurde aber von den anderen Anwesenden beim anschliessenden Mittagessen im Landgasthof Mühlebach noch etwas geschmunzelt.
Besten Dank an das ganze Team!
Hier gibt es interessante Infos über Neophytenbekämpfung von Pro Natura.