, Muff Fabian

Jungfischeranlass am Hirschlensee

Jungfischer stellen den Karpfen nach

Es stand wieder einmal ein abenteuerlicher Jungfischeranlass auf dem Programm. Für mich begann der Anlass bereits zwei Wochen zuvor. Jeden zweiten Abend wurden die Plätze reichlich mit Boillies und Mais vorgefüttert, damit die Karpfen sich an das Futter gewöhnen konnten. Die Vorfreude unten den Jungfischern auf den 18. September war gross. Ich startete den Tag zusammen mit zwei erfahrenen Karpfen-Profis. Bereits nach 10 Minuten fing ich meinen ersten Brachsen von unerwarteten 60cm. Eher ungewöhnlich für den Hirschlensee, da es eigentlich gar keine Brachsen haben sollte. Um 16.00 Uhr kamen die ersten Jungfischer, voll motiviert mit Sack und Pack. Es wurde ein grosses Zelt für die Verpflegung und die Schlafplätze aufgestellt. Anschliessend stellten wir die Zelte der Jungs für unsere Nächtigung auf. Mit grossen Erwartungen wurden die ersten Karpfenruten bereit gemacht. Elektronische Bissanzeiger scharf gestellt und nochmals eine Handvoll Futter eingebracht. Kurzerhand wurde von den noch nicht voll beschäftigten feines Geschirr montiert, um Sonnenbarschen nachzustellen. Eine invasive Art aus Nordamerika, die von Aquarium Besitzer ausgesetzt worden war. Sie schmecken aber sehr gut. Den Vergleich mit normale Eglis müssen sie nicht scheuen. Es wurden viele schöne und bunte Fische gefangen. Um 19.00 Uhr kam dann unser lang ersehendes Abendessen. Von einem Spitzenkoch gab es sensationelles Steinpilz-Risotto. Dazu wurden Steaks und Bratwürste serviert. Nach der Stärkung wurde fleissig mit neuer Kraft weitergeangelt. Wer noch Hunger verspürte, konnte einige Zeit später feinen Kuchen von Eltern der Jungfischer geniessen. Als es langsam Mitternacht wurde, verkrochen sich auch die letzten Kinder in ihre warmen Zelte.
Bereits um 5.00 Uhr morgens wurde ich von motivierten Kinder geweckt, welche eifrig Holz zerkleinerten und ein neues Feuer entfachten. Um 7.30 Uhr kam Roger Tomasi mit frischem Zopf, was uns natürlich super freute. Es wurde warme Milch und Kaffee gekocht und Speck auf dem Grill gebraten. Anschliessend ging es wieder frisch ans Werk mit dem Angeln. Um 9.00 Uhr kam dann leider langsam der Regen, was uns dann dazu brachte, das Camp abzubrechen und alles zu verräumen.
Um 10.30 Uhr wurden dann auch der letzte Jungfischer abgeholt und durfte nach
Hause ins Trockene. Hoffentlich mit schönen und bleibenden Eindrücken! Es war ein sehr schönes Wochenende mit unvergesslichen Momenten und Erfahrungen. Es hat mir sehr grossen Spass gemacht. Es wurden gut 40 Sonnenbarsche, ettliche Eglis und Rotfedern gefangen. Zuhause gab es dann viele gute Knusperlis nach Mama`s Art, wie ich auf verschiedensten Fotos zusehen bekam.
Ich bedanke mich bei: Dominik und Susi Hofstetter für das Guiding und die Karpfenruten, die wir ausleihen durften und freue mich schon auf ein nächstes mal mit Euch. Roger Tomasi für das große Zelt, die Küche, das Essen und die Patente. Einfach top! Urs Gassner für das geniale Risotto. Ich habe auch nichts anderes erwartet. ;-) Allen Eltern für ihr Vertrauen in mich sowie die feinen Desserts. Meinem Chef und Onkel Michel Mlaker für den Besuch und den Sonntagszopf. Ohne die grossartige Hilfe und Unterstützung aller wäre ein solcher Anlass nicht zu bewältigen. Herzlichen Dank Euch!