, Jetzer Mathias

81. Generalversammlung 2026

Mitglieder stimmen für neues Schonmass der Felchen im Zürichsee

Die diesjährige Generalversammlung stand im Zeichen zweier Anträge, welche am vergangenen Freitag im Landgasthof Mühlebach behandelt wurden sowie einiger kleiner Veränderungen in finanziellen Belangen. So wurden Massnahmen beschlossen, um die Finanzen des Vereins auf ein stabileres Fundament zu stellen. Die Erhöhung der Mitgliederbeiträge um 20 Franken stiess auf keinerlei Gegenwehr. Gespart werden sollte in Zukunft auch beim Essen nach dem Felchenfischen. In Zukunft wird der Verein zwar weiterhin einen Apéro organisieren, doch werden die Teilnehmer am Essen danach für sämtliche Unkosten selber aufkommen müssen. Beim Fischessen wird man wieder zur alten Praxis von vor zwei Jahren übergehen. Auf der Einnahmenseite hoffen wir auf ein gutes Riedlandfest sowie die beiden Markttage in Lachen. Das verabschiedete Budget 2026 sieht einen Fehlbetrag von knapp 2400 Franken vor, nachdem das Ergebnis im Jubiläumsjahr mit einem Minus von rund 2750 Franken abgeschlossen hatte.

Im Jahresprogramm ist dieses Jahr eine grössere Gewässerreinigungsaktion geplant. Ansonsten sind die vielseits beliebten Anlässe auch im 2026 wieder im Programm. Viele interessante Events stehen für die Jungfischer auf der Agenda. Wenn Aktivfischer Interesse an einem Anlass sehen, darf man sich gerne bei einem der Jungfischerleiter melden. Natürlich steht wie bisher auch das normale Aktivfischer-Jahresprogramm den Jungen offen.

Besonders zu reden gab der Antrag zur Entnahmebeschränkung sowie der Änderung des Schonmasses der Felche. Während man sich beim Schonmass (neu 28cm statt 25cm) für alle Felchen im Zürichsee sowie Obersee einig war, konnte man sich zur Entnahmebeschränkung von 10 Felchen auf neu deren 6 Felchen nicht durchringen. Zu gross waren die Bedenken der Fischer, welche nur gelegentlich auf dem See fischen können. Die Generalversammlung einigte sich schlussendlich darauf, nur die Änderung des Schonmasses an das Konkordat zu beantragen. Eine Fangbeschränkung ist allerdings noch nicht endgültig vom Tisch. Die Mitglieder einigten sich, dass man sich hierzu noch eingehender beraten und eventuell eine maximale Entnahmelimite auf das ganze Jahr gesehen beantragen möchte (analog der aktuellen Regelung bei Forellen in Fliessgewässern).

Sehr erfreulich entwickelte sich der Mitgliederbestand, welcher im Jahresvergleich um neun auf nun 84 zunahm. Bei den Jungfischern war der Zulauf so gross, dass sich das Jungfischerleiterteam wieder für einen Aufnahmestopp entscheiden musste, um den bestehenden 32 jungen Fischern gerecht zu werden. Die zwei neuen Leiter (Sepp und Benjamin) sowie elf neue Jungfischer wurden von der Generalversammlung mit einem warmen Applaus im Verein aufgenommen.

Der Vorstand sowie das Revisorenteam bleiben auch im 2026 in gleicher Formation im Amt. Andreas wird unserem Kassier in seinem wohl letzten Jahr in seiner Funktion als Säckelmeister etwas über die Schultern schauen, um sich für eine allfällige Wahl im 2027 zu rüsten.